6. Spieltag der Saison 2023/2024

Am Sonntag, 18.02.2024 empfingen wir die 3. Mannschaft des SC Untergrombach zum Heimspiel in der Schulstrasse. Die Gäste hatten bisher im Saisonverlauf nur einen Punkt abgegeben und kamen als Tabellenführer nach Graben angereist. Dass sie die Begegnung sehr ernst nahmen zeigte sich daran, dass sie mit einem DWZ-Schnitt von 1663 eine starke Mannschaft entsandt haben. Da überrascht es nicht, dass unser nominell unterlegenes Team auf lange Sicht nicht dagegenhalten konnte. Im Verlauf des Matches neigte sich eine nach der anderen Partie zugunsten der Untergrombacher, die nacheinander 5 Gewinnpunkte sammelten. Lediglich der Berichterstatter konnte sein Spiel an Brett 2 erfolgreich gestalten und den Ehrenpunkt zum 1:5 Endstand erringen.

Durch diese Niederlage sind wir mit 5 Punkten auf Rang 7 der Tabelle zurückgefallen und müssen unser Augenmerk in den letzten drei Begegnungen nach unten richten.

Das nächste Spiel findet am 03. März statt, dann treffen wir auswärts auf die 2. Mannschaft des SK Durlach.

4. Spieltag der Saison 2023/2024

Am 10.12.2023 empfingen wir die Mannschaft des SK Sulzfeld zu unserem Heimspiel in der Alten Winterschule in der Schulstr. 10. Die Gäste traten in ihrer nahezu stärksten Aufstellung an und machten damit klar, dass sie keine Gastgeschenke zu verteilen gedachten. Aber auch wir konnten ein starkes Aufgebot stellen. An allen 6 Brettern wurde demnach hart um den Sieg gekämpft.

Den besseren Start erwischten die Sulzfelder. Am Brett 6 spielte mit Weiß für uns Stefan Springer, während Peter Langlotz die schwarzen Steine für Sulzfeld führte. Stefan kam gut aus der Eröffnung und durchs Mittelspiel. Durch einen ungenauen Zug zu Beginn des Endspiels musste er jedoch entscheidenden Materialverlust hinnehmen, wodurch die Partie nicht mehr zu halten war. Der Punkt ging an die Gäste.

Am Spitzenbrett hatte Uwe Adomeit, mit Schwarz spielend, keine Mühe seine Partie im Gleichgewicht zu halten. Sein Gegner Udo-Fritz Niemüller wählte die Abtauschvariante gegen Uwes Französische Verteidigung. In der Folge wurden alle Türme auf der offenen e-Linie abgetauscht. Als dann auch noch die Damen und zwei Leichtfigurenpaare vom Brett verschwanden reichten sich die Spieler die Hände zum Remisschluß.

Nicht so gut erging es mit Schwarz an Brett 3 Dieter Kadelka in seiner Partie mit Hubert Eilber. Der Weißspieler eröffnete mit dem Damengambit, dass Dieter zunächst gut verteidigte. Im Spielverlauf musste er dann aber seinen Damenturm nach e6 ziehen, um seinen angegriffenen Läufer e7 zu decken. Der Turm wurde nun seinerseits zur Zielscheibe der weißen Leichtfiguren und Materialverluste waren nicht mehr zu vermeiden. Auch dieser Brettpunkt ging nach Sulzfeld.

Am Brett 4 spielte Marco Schaaf mit Weiß gegen Reinhard Hofmann. Die Spieler landeten ausgangs der Eröffnung in einer geschlossenen Stellung mit ineinander verzahnten Bauernketten. In der schwerblütigen Stellung versuchten Beide sich durch langsames Manöverieren Vorteile zu erspielen. Die Partie blieb dabei stets im Gleichgewicht, Remis damit das logische Ergebnis. Damit sorgte Marco dafür, das der SK Sulzfeld nicht uneinholbar davonziehen konnte. Die Gäste führten nun allerdings mit 3:1 und waren dem Gesamtsieg sehr nah.

Den Anschluß konnte ich am Brett 2 durch einen Erfolg gegen Dieter Antritter herstellen. Mit Weiß eröffnete ich Englisch und geriet zunächst auf dem Königsflügel in einen gegnerischen Angriff, der mich die Qualität kostete. Entschädigt wurde ich durch ein starkes Bauernzentrum und das Läuferpaar, zudem war der schwarze Damenflügel nicht entwickelt. Durch diese Vorteile konnte ich im Gegenangriff das verlorene Material mit Zinsen zurückgewinnen und den Rückstand auf 3:2 verringern.

Den Ausgleich erzielte Georg Sekulic, der die schwarzen Steine am Brett 5 führte. Lange war seine Partie im Gleichgewicht, sein Gegner Klaus-Gerhard Strehl leistete sich zunächst keine Schwäche. Aufgrund der gegnerischen Führung versuchte Georg jedoch weiter hartnäckig sich irgendeinen Vorteil zu erspielen. Nach langem Kampf wurde er für seine Bemühungen belohnt, der Anziehende zog fehl und verlor einen Turm.

Der Endstand lautete somit 3:3

Durch dieses Unentschieden halten wir Tuchfühlung zur Tabellenspitze und konnten verhindern, dass der SK Sulzfeld an uns vorbeizieht. Mit 4:4 Punkten belegen wir Platz 4 in der Tabelle, wobei allerdings 3 weitere Mannschaften hinter uns ebenfalls ein ausgeglichenes Punktkonto aufweisen.

Richtungsweisend wird das nächste Spiel am 21.01.2024, wenn wir auswärts beim SC Waldbronn 2 antreten.

3. Spieltag der Saison 2023/2024

Das Auswärtsspiel am 12.11.2023 bei der 2. Mannschaft des SV Pfinztal in Berghausen brachte unserer Mannschaft einen schönen Erfolg. Das Match konnte mit 5,5 : 0,5 deutlich gewonnen werden. Damit haben wir unseren ersten Saisonsieg eingefahren und auch unser Brettpunktekonto ordentlich gefüllt, was in der Abrechnung am Ende der Spielzeit durchaus über die Platzierungen entscheidend sein kann.

Ihre Partien gewinnen konnten am Brett 1 Uwe Adomeit, am Brett 2 Alexander Brandl, am Brett 3 Marco Schaaf, am Brett 4 Oleg Pukhlyak und am Brett 6 Manfred Oehler. Remis spielte am Brett 5 Georg Sekulic.

Mit diesem Erfolg sind wir nun auf Platz 4 der Tabelle in der Kreisklasse A aufgerückt mit einem ausgeglichenen Punktekonto. Wie eng es allerdings zugeht zeigt die Tatsache, dass gleich 4 weitere Teams die gleiche Punktezahl aufweisen wie wir.

Das nächste Spiel findet am 10.12.2023 statt, dann empfangen wir die Schachfreunde des SK Sulzfeld.

2.Spieltag der Saison 2023/2024

Zur 2. Runde am 15.10.2023 war die 2. Mannschaft des SC ubu Karlsruhe zu Gast, die ihr 1. Spiel gegen SF Hambrücken deutlich mit 5,5 : 0,5 gewonnen hatten. Der Respekt vor unserem Gegner war dementsprechend groß.

Pünktlich um 10 Uhr wurden die Uhren in Gang gesetzt und der Start war für uns vielversprechend. Ich spielte an Brett 2 gegen Peter Schneider und profitierte im 14. Zug von einem Figureneinsteller meines Gegners, was uns mit 1 : 0 in Front brachte.

Der Ausgleich kam an Brett 6, als unserem Mannschaftskollegen Stefan Springer in seiner Partie mit Michael Daam ebenfalls ein Blackout unterlief, indem er in guter Stellung einen Turm einstellte.

Oleg Pukhlyak am 4. Brett war es vorbehalten uns wieder in Führung zu bringen. Im Mittelspiel konnte er mit Weiß die geschwächte schwarze Königstellung erfolgreich angreifen. Am Ende gabelte sein Springer auf g6 den schwarzen König h8 und die schwarze Dame f8 auf. Sein Gegner Rolf Schrader gratulierte ihm an dieser Stelle zum Sieg. Die Freude über seinen ersten Gewinnpunkt bei seinem 2. Einsatz für unser Team war Oleg danach deutlich anzusehen.

Der abermalige Ausgleich fiel am 5. Brett, wo für uns Manfred Oehler mit Schwarz gegen Paraa Afifi spielte. Ausgangs der Eröffnung entstand eine ausgeglichene geschlossene Stellung. Allmählich geriet Manfred in eine passive Lage und musste zulassen, dass der Spieler des SC ubu am Damenflügel in seine Stellung eindrang und sich entscheidenden Vorteil für das Endspiel sicherte. Neuer Zwischenstand damit 2 : 2.

Zum dritten Mal in Führung gingen wir durch den Schwarzsieg von Georg Sekulic am Brett 3. Sein Sizilianisch beantwortete der für SC ubu spielende Simon Gaiser mit der c3-Variante. Nach weiterem d2-d4 und Abtausch auf d4 hatte Weiß einen isolierten Bauern auf diesem Feld, der in der Folge von Georg in langwierigen Manövern belagert wurde. Als auch noch der weiße König bei der Verteidigung des d4-Bauern mithelfen musste, geriet er ins Feuer von Georgs Dame und seinem schwarzfeldrigen Läufer. Matt war unvermeidlich und der Weißspieler gab auf.

Den erneuten Vorsprung konnte am Spitzenbrett Uwe Adomeit mit Schwarz in seiner Begegnung mit Leonhard Michel leider nicht übers Ziel retten. In der Französisch eröffneten Partie litt Uwes Stellung unter einem Doppelbauern auf der g-Linie und dem passiven weißfeldrigen Läufer auf c8, der ja oft die schwarze Problemfigur im Franzosen darstellt. Im Endspiel traten diese Nachteile deutlich zutage. Ein weißer Turm drang über die offene h-Linie in das schwarze Lager ein und eroberte den unglücklichen Lc8. Uwe hatte kein ausreichendes Gegenspiel und gab sich geschlagen zum Endstand von 3 : 3.

Mit diesem Unentschieden haben wir nun unseren ersten Mannschaftspunkt auf dem Konto und belegen Platz 7 in der Tabelle, was nach erst zwei Spieltagen aber noch nicht viel zu bedeuten hat. Wir hoffen natürlich, dass es im Verlauf der Spielzeit noch zu dem einen oder anderen Mannschaftssieg reicht.

In der nächsten Runde am 12.11.2023 haben wir unser erstes Auswärtsspiel gegen SV Pfinztal 2.

1. Spieltag der Saison 2023/2024

Der 1. Spieltag am Sonntag, 24.09.2023, in der Kreisklasse A des Schachbezirks Karlsruhe bescherte uns ein Heimspiel gegen die 2. Mannschaft des SSV Bruchsal. Gespielt wurde an 6 Brettern.

Die erste Entscheidung fiel an Brett 5, wo Christoph Becker, der kurzfristig wegen eines Spielerausfalls einsprang, für unser Team im Einsatz war. Sein Gegner Oliver Tarlakovski stellte im Partieverlauf die Drohung auf einen ganzen Turm zu erobern. Christoph übersah das und musste den Turmverlust hinnehmen. Nach 26 Zügen streckte er darum die Waffen.

Besser erging es Florian Springer in seiner Partie gegen Kacper Kowalik. Nach guter Eröffnung von Florian mit Weiß kam es zu einer offenen Stellung, in der sein Königsturm auf der Mittellinie seine ganze Kraft zeigte und gleich zwei schwarze Figuren, Springer und Läufer, aufs Korn nahm. Ein zusätzlicher Bauernangriff auf den Springer führte zu entscheidendem Materialgewinn, wonach der Spieler aus Bruchsal aufgab. Eine sehr gute Leistung von Florian.

Am Brett 3 musste sich unser Debütant Oleg Pukhlyak mit den schwarzen Steinen gegen den erfahrenen Harry Schmitt erwehren. Den ersten Ansturm von Schmitt, der mit h4und g4 auf Olegs Rochadestellung losging, konnte unser Mann neutralisieren und sich sogar eine vorteilhafte Position erspielen. Im Verlauf ließ er es aber zu, dass sein Kontrahent unter Turmopfer seinen a-Bauern zur Dame führen konnte. Diesen Vorteil gab der Bruchsaler nicht mehr her und holte den Punkt für seine Mannschaft.

Ich selbst spielte an Brett 2 gegen Jan Bauer, konnte im 20. Zug einen Bauern erobern, was am Ende zum Gewinn ausreichte. Es stand nun 2 : 2. Allerdings sah es nicht gut für uns aus, weil an den beiden restlichen Brettern die Spieler aus Bruchsal mit Materialvorteil ins Endspiel gingen.

Das 4. Brett spielte für uns Manfred Oehler, während Klaus Wellenreich die schwarzen Figuren für unsere Gäste führte. Manfred hatte die unangenehme Aufgabe, ein Springerendspiel mit Minusbauer verteidigen zu müssen. Zwar konnte er auf dem Königsflügel mit seinen verbundenen Freibauern Gegenchancen kreieren, aber der schwarze König hielt die Bauern unter Kontrolle und neutralisierte damit das Gegenspiel. Dagegen war der Schwarzspieler mit seiner Aktion im Zentrum, die Manfred am Ende in fatalen Zugzwang brachte, erfolgreich. Der Brettpunkt ging nach Bruchsal.

Von Uwe Adomeit, der mit Schwarz am Spitzenbrett agierte, konnte man zu diesem Zeitpunkt nicht erwarten, dass er noch den Ausgleich schaffen würde, da er im Endspiel mit gleich zwei Bauern im Hintertreffen war. Die weißen Bauern waren allerdings zersplittert und auf der c-Linie sogar verdoppelt, ein offensichtlicher Gewinnweg für Weiß war nicht zu sehen. Darum ließ es sich Uwe zeigen, ob sein Gegner Matthias Roos mit Weiß einen Gewinn nachweisen würde. Das war nicht der Fall, am Ende ergab sich das bekannte Remisendspiel mit Randbauer und dem Läufer der falschen Farbe.

Somit war das Endergenbis 3,5 : 2,5 für SSV Bruchsal 2

Trotz der Niederlage kann man sagen, dass wir uns gegen eine starke Mannschaft gut geschlagen haben. Mit ein wenig mehr Glück und Routine wäre auch ein besseres Ergebnis drin gewesen. Andererseits muss man auch anerkennen, dass unsere Gäste aus Bruchsal stets vorgelegt und in den entscheidenden Momenten ihre Chancen genutzt haben. Somit ein verdienter Sieg für SSV Bruchsal 2. Herzlichen Glückwunsch!

Die 2: Runde findet am Sonntag, 15.10.2023 statt. Dann empfangen wir das Team SC ubu Karlsuhe 2. Diese Aufgabe wird gewiss auch nicht leicht. Mit ihrem 5,5 : 0,5 Sieg über die Schachfreunde Hambrücken haben unsere Zweitrundengegner gleich zu Beginn eine deutliche Duftmarke gesetzt.